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HERZLICH WILLKOMMEN IM MUSEUM PFREIMD
Unternehmen Sie einen Streifzug durch die museale Welt der Stadt Pfreimd und entdecken Sie virtuell und interaktiv die Themen Archäologie und die Geschichte unserer Stadt. - Wie Jäger und Sammler an der Naab ihr Lager aufschlugen, Jahrtausende später sesshaft wurden oder in der Bronze- und Eisenzeit Waffen und Werkzeuge aus kostbarem Metall herstellten.
Tauchen Sie ein in die Welt des Frühen Mittelalters und erleben Sie die Geschichte und Kultur der Slawen, die ab dem 6. Jahrhundert in Pfreimd siedelten. Bronzene Schläfenringe, luxuriöse Glasperlen, slawische Keramik und verschiedenste Waffenbeigaben öffnen ein Blick auf die Kultur dieser Bevölkerungsgruppe und erfahren Sie mehr über den Fund einer rätselhaften spätawarischen Gürtelgarnitur im Grab eines Kriegers.
Warum die Landgrafen von Leuchtenberg Pfreimd zu Ihrer Residenzstadt wählten, was es mit dem Geheimnis des mysteriösen Pfreimder Schatzfundes auf sich hat und wie neues Leben in der alten Stadt erwacht, all dies und noch vieles mehr können sie zudem in der Dauerausstellung entdecken.
Im Rahmen der Ausstellung „600 Jahre Wappen der Stadt Pfreimd“ präsentiert Bürgermeister Richard Tischler am Donnerstag, 15.01.2026, um 19 Uhr die Amtskette der Stadt Pfreimd. In einer kurzen Einführung erläutert er die Bedeutung der Amtskette und gibt einen Einblick in ihre Entstehungsgeschichte.
Die Veranstaltung findet in Ratssaal, Bürgerhaus Pfreimd statt. Eine Anmeldung ist erforderlich unter Telefon 09606/ 889 62 oder museum(@)pfreimd.de. Der Eintritt ist frei.
Mit einer beachtlichen Bilanz und umfangreichen Planungen für das nächste Jahr wartete bei der Jahreshauptversammlung der Museumsfreunde Pfreimd Museumsleiterin Carola Reul auf. Bei allen Aktivitäten des Museums konnte sie auf die tatkräftige Unterstützung des Fördervereins zählen.
Für die beiden Vorsitzenden Dr. Johanna Mertins und Manfred Bruckner, berichtete Bruckner, dass der Verein 2025 keine eigenen Veranstaltungen durchgeführt habe. Die Mitglieder, die vor allem die Öffnungszeiten des Museums betreuen sowie bei Ausstellungen als Ansprechpartner vor Ort sind, hätten aber tatkräftig bei den Veranstaltungen des Museums unterstützt, so z. B. beim Mitmach-Tag von „Cultheca“, der auch 2026 wieder stattfinden soll.
Am 4. April 2025 fand bundesweit die „Lange Nacht der Bibliotheken“ statt. In Pfreimd wurde daraus ein „Tag der offenen Tür“ im Bürgerhaus. Bücherei und Museum hatten geöffnet. Die Museumsfreunde übernahmen den Wein- und Getränkeverkauf. Manfred Bruckner spielte bei einer Kinder- und zwei Erwachsenenführungen Landgraf Georg-Ludwig. Das Angebot wurde sehr gut angenommen.
Zum Schluss seines Rechenschaftsberichts dankt Manfred Bruckner vor allem der „Näh-Gruppe“, die nach wie vor die größten Sponsoren des Museums seien. Besonders bedankte er sich außerdem bei Günther Friedl für die Bereitstellung vieler Exponate und die Mithilfe bei der Ausstellung „Als der Krieg nach Pfreimd kam“. In seinen Dank schloss er ferner alle Kassen- und Aufsichtskräfte ein. Der Museumsleiterin Carola Reul dankte er für die stets gute Zusammenarbeit.
Carola Reul berichtete mit einer PP-Präsentation über das abgelaufene Jahr, das mit einer Spendenübergabe durch Familie Ostler (500 Euro) sehr erfreulich begonnen habe.
Am Tag der Jahreshauptversammlung erhielt sie die Nachricht von der Kolpingsfamilie Pfreimd, dass 250 Euro aus dem Erlös des Reparaturcafés an das Museum gespendet werden sollen.
Im Berichtszeitraum fanden vier Ausstellungen im Museum statt:
2. März bis 27. April: Mitmach-Ausstellung „Wer? Wie? Was?“ in Kooperation mit dem Oberpfälzer Volkskundemuseum Burglengenfeld. Im Rahmen dieser Ausstellung wurde zusammen mit der Bücherei die Aktion „Geschichte und Geschichten“ durchgeführt.
6. Juli bis 3. August: „80 Jahre Kriegsende - Als der Krieg nach Pfreimd kam“ mit Begleitprogramm (zwei Führungen). Christine Ascherl hat im Begleitprogramm in der Bücherei ihr Buch „Sie kommen!“ vorgestellt. Ergänzt wurde das Begleitprogramm durch einen Vortrag von Dr. Max Rotballer „Umbenannt, abgerissen, vergessen?“.
28. September bis 2. November: „In Pfreimd und um Pfreimd herum - Fotografien der Fotofreunde Pfreimd“.
23. November bis 22. Februar 2026: „600 Jahre Wappen der Stadt Pfreimd“. Im Begleitprogramm sind Führungen vorgesehen sowie im Januar ein Abend mit Erläuterungen zur Amtskette des 1. Bürgermeisters.
Im Bereich der Museumspädagogik hat Museumsleiterin Carola Reul ein Angebot unter dem Titel „Steinzeit to go“ ausgearbeitet und dieses bereits erfolgreich in Regenstauf, Nabburg und Weiden an Schulen präsentiert. Bisher wurden damit rund 250 Schülerinnen und Schüler erreicht. Sehr gut angenommen wurde der Vortrag von Rita Scharl zur „Einführung in die Ahnenforschung“. Im März 2026 folgt Teil 2. Überwältigend war laut Reul im Juli 2025 die Resonanz beim Archäologie-Tag mit Dr. Robert Graf. Ab 16 Uhr war das gesamte Material aufgebraucht.
In ihrem Ausblick berichtete die Museumsleiterin, dass auch 2026 wieder vier Ausstellungen im Museum geplant seien. Im März 2026 werden Malereien von Monika Bugl gezeigt, ergänzt durch Näharbeiten der Näh-Gruppe. So wie Monika Bugl alte Landkarten als Malgrund benutzt, verarbeitet die Näh-Gruppe diese Karten zu schicken Taschen und anderen Utensilien.
Im Juli/August 2026 wird die Ausstellung „Sommer, Sonne, Freibad“ zu sehen sein und im September/Oktober 2026 „Salz & Pfeffer“ mit Exponaten aus der Sammlung von Barbara Gerber. Abgeschlossen wird die Reihe der Ausstellungen im November/Dezember 2026. Unter der Überschrift „Im Lande des Christkinds“ werden Adventskalender aus der Sammlung von Esther Gajek gezeigt werden.
Ergänzend zu den Ausstellungen sind auch wieder Vorträge und Projekttage geplant. Rita Scharl wird ihre Reihe zur Einführung in die Ahnenforschung fortsetzen. Passend zur Ausstellung „Sommer, Sonne, Freibad“ lädt das Museum zusammen mit der Stadtbücherei zu einer Krimilesung mit Susanne Hanika ein, die „Campingplatz-Krimis“ schreibt. Darüber hinaus steht wieder ein Archäologie-Tag (Pfeil und Bogen) im Programm sowie Vortrag von Martin Irl und – wieder zusammen mit der Stadtbücherei - eine Lesung von Karin Bischof, die ein Buch über Adventskalender verfasst hat.
Mit einem neuen Exponat zur Pfreimder Brauerei-Geschichte überraschte die Vorstandschaft des Fördervereins Museumsleiterin Carola Reul zum Abschluss der Versammlung. Der Verein hat bei einer Internet-Auktion ein sehr gut erhaltenes Email-Schild vom Brauhaus Pfreimd ersteigert, das jetzt zum Fundus des Museums gehört.
Bild: Die beiden Vorsitzenden Manfred Bruckner (l.) und Dr. Johanna Mertins (r.) überreichten Museumsleiterin Carola Reul ein Email-Schild des Pfreimder Brauhauses. Foto: Richard Tischler
Die Stadt Pfreimd und das Stadtmuseum bedanken sich herzlich bei Bernhard Ostler für eine großzügige Spende in Höhe von 500 Euro. Der Betrag wurde im Rahmen der Ausstellung „Pfreimder Gesichter. Porträts gezeichnet von Franz Ostler“ erzielt, die 2024 im Stadtmuseum mit großem Erfolg stattfand.
Die Ausstellung würdigte das Werk von Franz Ostler, einem herausragenden Künstler, der mit seinen Porträts ein lebendiges und zugleich eindrucksvolles Bild der Pfreimder Geschichte und ihrer Persönlichkeiten geschaffen hat. Die Umsetzung der Ausstellung war nur durch die enge Zusammenarbeit mit Bernhard Ostler, Sohn des Künstlers, und Maria Ostler-Scharl möglich, die maßgeblich zur Planung und Gestaltung beitrugen.
Ein besonderer Höhepunkt für die Besucher war die Möglichkeit, Reproduktionen der gezeigten Porträts zu erwerben. Diese wurden nach der Ausstellung von Bernhard Ostler mit großem Engagement angefertigt. Die Reproduktionen boten den Bürgerinnen und Bürger nicht nur die Gelegenheit, ein Stück Kunst und Heimatgeschichte in ihre eigenen vier Wände zu holen, sondern auch, die Arbeit des Museums aktiv zu unterstützen.
Mit der Spendenübergabe, die nun stattfand, findet die Ausstellung einen gelungenen Abschluss. Das Museum Pfreimd freut sich darauf, die Spende in künftige Projekte einfließen zu lassen, und dankt allen Beteiligten für ihren wertvollen Beitrag.
Das MUSEUM PFREIMD bedankt sich herzlich bei der Pfreimder Bevölkerung für die großzügige Unterstützung in Form von Sachspenden und den wertvollen historischen Informationen zur Geschichte unserer Stadt. Dank ihres Engagements bleibt das kulturelle Erbe von Pfreimd lebendig und erlebbar für kommende Generationen.
Die „Pamsendorf Dorfchronik mit Häuserbuch“ ist mit 245 Seiten im Museum Pfreimd oder bei Zeitler Hans Pamsendorf für je 35 € erhältlich.
Bei der Konzeption und Entwicklung des MUSEUMS PFREIMD waren Kinder und Jugendliche als Hauptzielgruppe ausschlaggebend. Zahlreiche Touch-Screens mit kurzen Erklärfilmen zu archäologischen Themen, Repliken, Lebensbilder und interaktive und virtuelle Entdecker-Ecken mit Hands-On-Bereichen laden zum Spielen, Forschen und Entdecken ein.
Bewusst wurde bei der Ausstellungsgestaltung der Fokus nicht auf die Ansammlung von Exponaten gelegt, sondern es wurde versucht die Gestaltung in reduzierter und medialer Form umzusetzen. Ausstellungssequenzen wie ein digitales Stadtmodell oder die innovative Präsentation des „Pfreimder Schatzes“ in Form von virtuellen 3D-Modellen einzelner Schatzfunde warten auf die Museumsbesucher.
Am 21. Mai 2022 wurde das MUSEUM PFREIMD in den Räumlichkeiten im Erdgeschoss des Bürgerhauses im Schlosshof in Pfreimd feierlich eröffnet.
Bilder von der Neueröffnung mit vielen Eindrücken rund um das Museum finden Sie in unserer Bildergalerie.